Das Kirchengebäude

Das Kirchengebäude

Architekt Hans Siever entwarf ein Kirchengebäude, das durch Stützreihen und Deckenkonstruktion das Kirchenschiff einer Basilika mit Seitenkapelle nachempfindet. Zentraler, durch die Lichtführung unterstrichener Blickpunkt ist das Mosaikbild des Berliner Kunstmalers Walter Krzywicki an der Altarwand im Osten. Es stellt den wiederkommenden Auferstandenen als Welterlöser mit den vier Evangelisten und der anbetenden Gemeinde dar. Im gegenüberliegenden Giebel liegt korrespondierend das Fensterkreuz aus Betonglaskunst mit einer Darstellung Christi als Gekreuzigtem und Auferstandenen. Außerdem entwarf G. Dinkel Paramente für Kanzel und Altar, die eine Krone und die sechs Krüge der Hochzeit zu Kanaa darstellen. Am 16. Dezember 1961 wurde in Bokeloh die Kirche "Zum Heiligen Kreuz" geweiht. Bis dahin gingen die Bokeloher in Idensen zur Kirche. Der Wunsch nach Selbständigkeit und nach einer eigenen Kirche entstand, als sich nach dem zweiten Weltkrieg die Einwohnerzahl in Bokeloh fast verdoppelte und das Werk Sigmundshall (Kalibergbau) seine Arbeit wieder aufnahm. Vorher waren Gottesdienste in der Pausenhalle der Grundschule gefeiert worden.

 

Fotos: Pabs